Dritter beim Ironman 70.3 St. Pölten

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Mit großen Ambitionen ging der Gumpoldskirchner Michael Weiss in die 13. Auflage des Ironman 70.3 St. Pölten. Als klares Ziel galt, den Titel vom Vorjahr zu verteidigen. Nach bereits 2 Langdistanzen im April ging Weiss voll motiviert in sein Heimrennen. Lediglich eine Irritation der Tibialis Anterior Sehne des linken Vorfußes, welche er sich beim Ironman Texas zugezogen hatte, bereitete Michi etwas Kopfzerbrechen vor dem Start.

Die 1,9 km Schwimmen fanden sowohl im Viehofener See, als auch im Ratzersdorfer See statt, die durch einen Landgang von ca. 200 m getrennt sind. Wegen kalter Wassertemperaturen um die 16 Grad wurde mit Neoprenanzügen geschwommen. In 27:47 stieg Michi als 15. Profi aus dem Wasser und startete mit der Aufholjagd.

Auf seinem Diamondback Andean absolvierte der Überbiker die 90 km lange Radstrecke als Tagesschnellster. Für die mit zahlreichen Anstiegen gespickte Runde, die u.a. auf einer komplett gesperrten Autobahn und entlang der Donau durch die Wachau führte, benötigte er 2:09:34. Mit 350 Durchschnittswatt auf seinem SRM PowerMeter erreichte Michi als Vierter die zweite Wechselzone.

Innerhalb der ersten 2 Laufkilometer konnte sich Weiss auf den 3. Rang vorkämpfen, den er bis ins Ziel halten konnte. "Ich hatte heute einfach nicht die nötige Frische beim Laufen. Der 1:13:25 Halbmarathon war absolut in Ordnung, aber eben nicht schnell genug", reflektiert Michi, der das Ziel mit einem Rückstand von 3:06 auf den Deutschen Franz Löschke in 3:55:43 erreichte.

In den kommenden Wochen wird Michi gemeinsam mit seinem Betreuerstab entscheiden, ob er, wie geplant, am 7. Juli beim Ironman Austria starten wird.

Foto: Benni Schön






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