Härtetest im Urlaubsparadies

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„Es war die absolut richtige Entscheidung!“ Triathlon-Profi Michael Weiss geht heuer in der Vorbereitung auf die Ironman World Championships auf Hawaii neue Wege.

Die finale Trainingsphase vor dem großen Saison-Höhepunkt am 10. Oktober bestreitet der Niederösterreicher auf der mexikanischen Insel Cozumel. „Die Bedingungen sind absolut perfekt.“ Am Sonntag wartet der letzte Härtetest.

Drei Wochen vor dem großen Showdown der weltbesten Triathleten in Kailua-Kona wird Michael Weiss noch einmal in den „Race Mode“ schalten.

Am Sonntag findet im Urlaubsparadies zum bereits fünften Mal der Ironman 70.3 Cozumel (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen) statt.

Für den 34-Jährigen das letzte Rennen vor Hawaii - und zugleich eine Premiere mit Heimvorteil, denn: Weiss konnte 2013 und 2014 den Ironman Mexico an selber Stelle gewinnen.

„Ich kenne die Strecke in- und auswendig, fühle mich hier richtig wohl und die Bedingungen sind ähnlich wie auf Hawaii“, freut sich der Gumpoldskirchner, der seit Anfang September im El Cozumeleno Resort residiert.

In der Startliste finden sich einige prominente Namen. Der US-Amerikaner Andrew Starykowicz hält die schnellste je in einem Ironman gefahrene Radzeit und wird dafür sorgen, dass die Pace in der zweiten Disziplin hoch ist.

Mit Andreas Böcherer hat Weiss noch eine Rechnung offen: bei den 70.3-Rennen in Aix-en-Provence und St. Pölten hatte der Deutsche die Nase vorne. Dazu kommen zahlreiche Halbdistanz-Spezialisten aus den USA, Mexiko und Südamerika.

„Für mich ist das Ergebnis zweitrangig. Es geht darum, nach den langen, intensiven Trainingseinheiten einen Reiz zu setzen und den Motor in allen drei Disziplinen noch einmal so richtig durch zu putzen.“ Das Motto lautet: Vollgas, aber dosiert und kontrolliert. „Mein voller Fokus ist auf Kona ausgerichtet, da gehe ich kein Risiko ein.“

Wie schnell es gehen kann, musste Michael Weiss erst in dieser Woche erfahren, als ihm ein rund 1 m großer Leguan beim Radtraining ins Vorderrad seiner Zeitfahrmaschine lief.

„Das war Glück im Unglück, da ich zu dem Zeitpunkt nicht schnell unterwegs war. Weder dem Rad noch mir ist etwas passiert, für den Leguan ist es leider nicht ganz so glimpflich ausgegangen."






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