Ein Meilenstein für den Triathlon-Sport

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Von Triathleten für Triathleten. Am Donnerstag wurde die neue Professional Triathlon Union der Öffentlichkeit präsentiert. Die PTU vertritt die Interessen der Profi-AthletInnen von Non-Drafting-Rennen.

Ziel des Verbandes ist es, den Profi-Sport zu professionalisieren und die Interessen der SportlerInnen gebündelt nach außen zu vertreten. Unter den ersten Mitgliedern ist auch der Niederösterreicher Michael Weiss.

„Schon als ich von der Idee gehört habe, war ich sofort begeistert. Der Triathlon-Sport hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt, ist unglaublich gewachsen. Dadurch sind auch für uns Athleten neue Herausforderungen entstanden, denen wir uns mit Hilfe der PTU künftig gemeinsam stellen können. Es ist ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung“, so der dreifache Ironman-Sieger, der sich mit seiner Mitgliedschaft in einer illustren Runde befindet.

Auch die Hawaii-Champions Mirinda Carfrae, Pete Jacobs oder Sebastian Kienle sind der Professional Triathlon Union beigetreten, dazu noch Top-Athleten wie Tim O'Donnell Jodie Swallow oder Dirk Bockel. „Das unterstreicht die Bedeutung der Union. Jetzt liegt es an uns, dass wir den Sport weiter nach vorne bringen.“

Der ehemalige britische Pro-Triathlet Rich Allen wird ab sofort die Interessen der PTU-Mitglieder als Executive Director vertreten.

Noch vor der Präsentation wurden erste Gespräche mit der International Triathlon Union, der Challenge Family und der World Triathlon Corporation über die Zusammenarbeit geführt.

Mit ersten Ergebnissen: Die Challenge-Serie hat bereits grünes Licht für eine Kooperation gegeben. So müssen Profi-AthletInnen ab 1. Jänner 2016 PTU-Mitglied sein, um bei den Rennen an den Start gehen zu dürfen.






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