Platz 12 beim 70.3 California

Platz 12 beim 70.3 California

Triathlon-Profi Michael Weiss sammelt beim Ironman 70.3 California mit Platz 12 die ersten Punkte für die Qualifikation zur Heim-Weltmeisterschaft in Zell am See.

Die Freude hält sich beim Niederösterreicher aber in Grenzen. "Ich habe mich gefühlt, als wäre ich mit angezogener Handbremse unterwegs gewesen", so Weiss nach dem Rennen. Die Analyse, warum der Punch gefehlt hat, läuft - genau wie die weitere Planung für die Saison.

Der 34-Jährige ist gespannt, ob die Analyse seiner SRM-Wattmessung Aufschlüsse über die Gründe für einen "komischen Wettkampf" bringt.

Die Analyse der einzelnen Disziplinen - zu absolvieren waren 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und ein Halbmarathon - fällt durchwegs positiv aus.

"Das Schwimmen war außergewöhnlich warm für Oceanside, aber ich habe mich gut gefühlt, hatte eine gute Gruppe und konnte Wasserschatten schwimmen." Die Zeit des 34-Jährigen: 27:08 Minuten.

Mit "super Beinen" wechselte Weiss aufs Rad und zu einem Blindflug. Denn starker Nebel machte die ersten Kilometer zu einer wahren Herausforderung. "Zum Glück ist alles gut gegangen."

Weiss absolvierte die hügeligen 90 Kilometer in 2:10:25 Stunden und war damit eineinhalb Minuten schneller als bei seinem dritten Platz 2011 - trotz der anfangs schwierigen Bedingungen. "Ich lerne das neue Set-Up in jedem Training und in jedem Wettkampf besser kennen. Der Weg stimmt, ich bin überzeugt, dass die Kombination Falco Bike und XeNTiS-Laufräder sehr, sehr schnell ist."

Auch beim Laufen fühlte sich der Gumpoldskirchener gut. "Ich hatte vom Start weg gute Beine, aber wenn ich mir meine Zeit (1:17:22 Stunden; Anm.) anschaue, dann hätte ich vielleicht drei, vier Minuten schneller sein können."

Nervös machen lässt sich Österreichs erfolgreichster Triathlon-Profi nicht. "Ich habe mir für Oceanside viel vorgenommen und mein Ziel - die Top-5 - nicht erreicht. Aber davon lasse ich mich nicht von meinem Weg abbringen. Im Gegenteil: ich bin umso hungriger für die nächsten Rennen.

In den nächsten Tagen wird das Team Weiss über die nächsten Renneinsätze entscheiden. Einen Fixpunkt gibt es aber bereits im Kalender: der Ironman 70.3 in St. Pölten am 17. Mai 2015, das Heim-Rennen des Niederösterreichers.






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