Rang 8 bei der XTERRA-WM

Rang 8 bei der XTERRA-WM

Michael Weiss bleibt bei den XTERRA World Championships auf Maui erstmals ohne Medaille.

Der Niederösterreicher finisht am Sonntag bei der 19. Auflage der Weltmeisterschaft im Gelände-Triathlon auf Rang 8. Seine Zeit: 2:39:07 Stunden.

"Im ersten Moment war die Enttäuschung sehr groß." Nach dem letzten Rennen der Saison 2013/2014 ist der Blick des 33-Jährigen aber bereits in die Zukunft gerichtet, die einige Neuerungen bringt.

Österreichs schnellster Triathlon-Profi erwischte bei den XTERRA-Titelkämpfen einen guten Start und absolvierte die 1,5 Schwimm-Kilometer trotz großer Wellen in 21:59 Minuten und kam als 23. in die Wechselzone.

Dort passierte Weiss dann allerdings ein Missgeschick. "Ich bin in die falsche Radreihe gelaufen und musste noch einmal ganz rundherum. So ein Anfängerfehler ist mir schon lange nicht mehr unterlaufen."

Einmal auf dem Mountainbike lief es für den 33-Jährigen aber wieder wie am Schnürchen, Weiss arbeitete sich auf den anspruchsvollen Trails nach vorne. Nach 30,4 Kilometern im Sattel stand die fünftschnellste Radzeit (1:32:25 Stunden). "Die Strecke war durch den Regen der letzten Tage im Schatten noch sehr rutschig, ansonsten hatten wir aber super Bedingungen."

Beim abschließenden Geländelauf (9,5 km) lag Weiss bis 800 m vor dem Ziel auf Rang 5, ehe sich die Ereignisse überschlugen. Erst ging XTERRA-Legende Conrad Stoltz aus Südafrika auf den letzten Kehren des Singletrails am Gumpoldskirchner vorbei, auf der letzten Strandpassage wurde der Weltmeister von 2011 dann auch noch vom Belgier Bart Aernouts, der sich die Double-Wertung aus Ironman Hawaii und XTERRA Maui sichern konnte, und von Mauricio Mendez aus Mexiko überholt.

"Ich wollte noch einmal kontern, aber die Akkus waren leer", war die erste Enttäuschung über Rang 8 groß. Nach der Award Ceremony für Weltmeister Ruben Ruzafa aus Spanien und den Rest der Top-10 konnte Weiss aber schon positiv Bilanz ziehen. "Die beiden WM-Rennen in zwei Wochen haben viele Erkenntnisse für die nächste Saison gebracht."

Wo er diese starten wird, entscheidet sich bis Ende der Woche. "Es gibt mehrere Möglichkeiten, die ich jetzt in Ruhe mit meinem Team bespreche." Bereits fix: im Dezember wird der Niederösterreicher seinen Lebensmittelpunkt wieder nach Europa verlegen und 2015 zwischen Gumpoldskirchen und der Rad-Hochburg Lucca in Italien pendeln.






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