Startschuss für "Road to Kona"

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Der Auftakt erfolgte nicht im Schwimmbad, nicht auf der Zeitfahrmaschine und auch nicht auf der Laufbahn – sondern auf einem Berggipfel.

Gemeinsam mit seinem Mentalcoach Wolfgang Seidl erklomm Michael Weiss den Windberg – in Anlehnung an die legendären Mumuku-Seitenwinde auf Hawaii. „Es war am Gipfel auch extrem windig, aber ich habe tief Luft geholt für meine nächsten Ziele.“

Bei der Wanderung wurde auch noch einmal der Ironman Austria analysiert und besprochen.

„Es ist in Klagenfurt nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Aber mittlerweile steht für mich das Positive im Vordergrund. Dass ich das Rennen gefinisht habe, hat mich mental härter gemacht für künftige Herausforderungen“, ist der Blick des 33-Jährigen nun nach vorne gerichtet. „Ich freue mich extrem auf die 12 Wochen bis zu den Ironman World Championships auf Hawaii.“

Zu Beginn seiner WM-Vorbereitung ließ sich Weiss im IMSB Südstadt komplett durchchecken. Am Programm standen Belastungs-EKG, Herz-Ultraschall, Körperfettmessung, eine Spiro-Ergometrie und ein Schwimm-Laktattest. „Die Spezialisten im IMSB haben alle Daten analysiert, jetzt kann ich mit einem guten Gefühl ins Training für Kona starten.“

Auch weil die üblichen Wehwehchen nach einer Langdistanz durch die Behandlung mit dem Tiefenstrahler Repuls 7 schnell auskuriert waren.

Der Niederösterreicher wird nun in Absprache mit seinem Trainer Mario Huys zunächst einen dreiwöchigen Trainingsblock in der Heimat absolvieren. Danach geht es für zwei Wochen ins italienische Lucca, wo Sponsor SRM sein europäisches Headquarter hat.

Österreichs schnellster Triathlet über die Langdistanz wird bis zur Ironman-WM am 11. Oktober nur noch zwei Rennen bestreiten – den Cross-Triathlon X-Terra Germany Mitte August und eine Halbdistanz im Spätsommer.

„Ich habe in sieben Monaten drei Ironman-Rennen bestritten, jetzt gilt meine volle Konzentration der Vorbereitung auf Hawaii.“






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