2. Platz Ironman Austria und Sub-8-Stunden

2. Platz Ironman Austria und Sub-8-Stunden

Michael Weiss hat beim Ironman Austria in eindrucksvoller Weise gezeigt, dass er sich nach seinem Sieg beim Ironman St. George 2010 in der Weltspitze etabliert hat. Die Leistung vom 3.7.2011 in Klagenfurt kann wahrlich als österreichische Sportgeschichte bezeichnet werden. Mit einer Endzeit von 7:57:39 Stunden verbessert der Gumpoldskirchner nicht nur seine Platzierung und seine Zeit aus dem Vorjahr, sondern erreicht in der ewigen Bestenliste der Ironman-Zeiten den 12. Platz. Nur eine Hand voll andere Menschen haben bisher 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen in unter acht Stunden absolviert.
Aus dem Wasser stieg Weiss mit über sechs Minuten Rückstand auf Spitze und entsprechend viel Aufwand war nötig, um sich bis an die zweite Position im Rennen vorzuarbeiten. Weit über die Hälfte des Radabschnittes absolvierte Weiss mit über 340 Durchschnittswatt; eine Leistung, welche für alle anderen Athleten ausreichte, ihn aber keinen Meter näher an den überragenden Marino Vanhoenacker heranführte.
Nach dem zweiten Wechsel war der Abstand auf den Führenden bereits auf zehn Minuten angewachsen und der Sieg realistischerweise außer Reichweite gerückt, nach hinten war das Rennen jedoch noch lange nicht abgesichter. Angetrieben von tausenden Zusehern und der einmaligen Stimmung am Streckenrand war Michi jedoch in der Lage den Marathon in 2:42:28 Stunden zu absolvieren und damit die magische Acht-Stunden-Marke sogar um mehr als zwei Minuten zu unterbieten.

"Ohne dem Publikum wäre diese Leistung heute nicht möglich gewesen. Danke an alle, die am Streckenrand gestanden sind. Den Zieleinlauf werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Ich bin überglücklich mit diesem Rennen, mit meiner Leistung, dem Ergebnis. Eigentlich wollte ich nur meinen dritten Platz aus dem Vorjahr verbessern. Dass es so ausgeht, hätte ich mir niemals erträumt. Und ich ziehe den Hut vor Marino. Seine Leistung war sensationell. Und er hat sich als großer Gewinner gezeigt, der mir ehrlich seinen Respekt ausgesprochen hat. Es hat mich wirklich sehr gefreut, wie er mich vor und nach dem Rennen behandelt hat. Das hat von wahrer Größe gezeigt, die man nicht oft erlebt."

results: http://ironmanlive.com/tracking.php?race=austria&year=2011
foto: www.finisher-magazin.at






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